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 Nichts ist Vergessen!

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Maike Roeder



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BeitragThema: Nichts ist Vergessen!   Mo 24 Nov - 20:08

Nichts ist Vergessen!

Die Greizer haben nicht vergessen, das es die CDU war, die die Lessingschüler aus ihrer
Schule vetrieben hat.
Die Zeulenrodaer werden nicht vergessen, das sie Obdachlos geworden sind,
oder in eine andere schlächtere Wohnung umziehen mussten, weil
die CDU ihre städtischen Wohnungen verschärbelte.
Natürlich mit Schützenhilfe der SPD und der Partei Die Linke.

MfG Maike Roeder
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Maike Roeder



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BeitragThema: Offener Brief   Mo 24 Nov - 20:14

Greiz (OTZ).

In einem offenen Brief möchte die Schulkonferenz der Lessing-Regelschule die Kreistagsabgeordneten über ihre Meinung zum geplanten Standortwechsel der Regelschule in die Scheubestraße 4 informieren und die Kreisräte bitten, ihre Entscheidung zu überdenken.
„Wir sind der Ansicht, dass sich nach bestehendem Konzept für unsere Schüler und den Regelschulstandort ausschließlich Nachteile ergeben, während das geplante Gymnasium und seine Schüler fast ausschließlich Vorteile genießen sollen. Natürlich sollen schnellstmöglich bessere Lernbedingungen für die Gymnasiasten geschaffen werden, wobei die Wirtschaftlichkeit und eine Zukunftsorientierung des geplanten Schulstandortes zu beachten sind", heißt es in dem Brief, der weiter darauf verweist, dass die Regelschule nicht für die akute Situation des Gymnasiums verantwortlich sei, sondern lediglich zum Opfer der einzigen Lösungsvariante würde.
„Deshalb fordern wir von Ihnen eine Gleichbehandlung der Regelschüler, die sich nach unserer Ansicht nur darin widerspiegeln kann, dass am geplanten neuen Standort der Lessing-Regelschule für den Unterrichtsbetrieb und die von uns zu leistende außerunterrichtliche sozialerzieherische Arbeit im Vergleich zum jetzigen Standort kaum Unterschiede existieren, man also von weitestgehend ähnlichen Lern- und Standortbedingungen sprechen kann".
Die Schulkonferenz befürchtet, dass mit dem Beschluss des Kreistages zum Standortwechsel der beiden Greizer Schulen am Dienstag ohne objektgebundene Finanzplanung eine bloße Umsetzung der Regelschule in ein renoviertes Unterrichtsgebäude erzwungen werden soll. Sie schlägt deshalb vor, in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro die Raumplanung in der Scheubestraße 4 neu zu überdenken, um sie dem durchdachten Regelschulumbau der Lessingschule in der Heinrich-Fritz-Straße unter den gegebenen Bedingungen annähern zu können.
Weiter müsse eine standortnahe Möglichkeit für den Schulsport gefunden werden, zum Beispiel sei auch die neue Stadthalle auf Möglichkeiten dafür zu prüfen. In unmittelbarer Schulnähe sollte eine Sportfreifläche errichtet werden. Ein Schuljugendclub mit separatem Ausgang ist unterzubringen. Die fehlenden Räume müssten durch einen teilweisen Ausbau des Dachbodens geschaffen werden.
„Der geplante Standortwechsel bleibt für die Lessingschule ein Kompromiss, der mit erwünschtem wirtschaftlichen Nutzeffekt langfristig für die Bildung der Regelschüler ohne wesentliche Ausgleichsleistungen unabsehbare fatale Folgen haben wird.
Mit diesem Brief wollen wir noch einmal darauf aufmerksam machen, dass wir akzeptieren, dass für die Gymnasiasten optimale Lernbedingungen geschaffen werden”.
Gleichzeitig fordert die Schulkonferenz die Abgeordneten auf, die Gleichstellung zu beachten und einem Standortwechsel nur dann zuzustimmen, wenn die Nachteile, die für die Regelschüler entstehen, wirklich minimal und vertretbar sind.
„Unsere Schulgemeinschaft ist jederzeit bereit, eine aufgeschlossene, ehrliche und sachliche Diskussion über Inhalte, Lösungsmöglichkeiten und einzugehende Kompromisse zu führen". Mit einer Bitte schließt das Schreiben: „Sorgen Sie bitte durch Ihre parlamentarische Entscheidung dafür, dass Regelschüler auch weiterhin in Greiz nicht zu Schülern zweiter Klasse werden".

Damit es nicht vergessen wird, veröffentliche ich hier noch einmal etwas zum Thema Lessingschule.
Nie wieder eine Mehrheit von CDU und Pro Kommune im Greizer Kreistag

MfG Maike Roeder
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Maike Roeder



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BeitragThema: Re: Nichts ist Vergessen!   Mo 24 Nov - 20:15

23.Februar 2008 /OTZ

Entscheidung zur Standortfrage zu übereilt
Jusos Greiz fordern durchdachtes Handeln
Greiz (OTZ). Mehr Ehrlichkeit und durchdachtes Handeln fordern die Greizer Jusos von den Mitgliedern des Kreistages, wenn am 26. Februar 2008 die Entscheidung zum Standortwechsel der Greizer Regelschule „Gotthold Ephraim Lessing" ins jetzige Gymnasium Dr.-Scheube-Straße ansteht. Vor allem sei zu überdenken, „ob ein größeres Zeitfenster zur Prüfung von Alternativen und Offenlegung jeglicher Fakten von Seiten der Landrätin und der zuständigen Ausschüsse nicht ein sinnvolleres und durchaus auch bürgernäheres Vorgehen wäre", so die Jusos.
„Die 50 Kreistagsmitglieder sollen jetzt der Landrätin mit ihrem Votum die Befugnis erteilen, zu entscheiden, was bis heute nicht im Ansatz öffentlich bekannt ist? Finanzierung, Planung, Ablauf', fragen sich Stefan Marek vom Sprecherrat der Jusos und seine Mitstreiter.
„Der selbe Kreistag, der der Sanierung der Lessingschule vor 15 Jahren zustimmte, der erst vor kurzer Zeit eine schon beschlossene Schulhort-Sanierung stoppte, der eine Schulnetzplanung bis 2020 verabschiedet hat, die den Mitgliedern mittlerweile wohl nicht mehr aktuell zu sein scheint, dieser Kreistag soll beschließen, dass ein Schulstandortwechsel erfolgen soll, bei dem bis jetzt unklar ist, was er denn den Kreishaushalt wirklich kostet, was an Unwägbarkeiten in den einzelnen Bauphasen auf Schüler, Lehrer, Eltern und den Kreis selbst zukommen?"
Es ist unstrittig, dass die Bausubstanz des Gymnasiums in der Pohlitzer Straße, ebenso, wie des Gebäudes in der Dr.-Scheube-Straße nicht dem entspricht, was man von einer Schule im Jahr 2008 erwartet und demnach dringend eine Lösung gesucht werden muss. Gleichzeitig ist auch bekannt, dass die Lessingschule eben diese optimalen Bedingungen für die Regelschüler bietet. Eine Schule, die, das geben die Jusos zu bedenken, Platz für ca. 550 Schüler biete. Das Gymnasium habe derzeit etwas über 700 Schüler.
Man drängt auf eine schnelle Entscheidung, die hier ohne Zweifel getroffen werden muss, aber ohne vorher Tatsachen und Fakten auf den Tisch zu bringen.
Die Jusos können diese Vorgehensweise nicht als akzeptabel hinnehmen. Wie der stellvertretende Kreisvorstand Felix Preis kurz zusammenfasst: „Die Art und Weise wie dies an den meisten Bürgen vor allem an den Betroffenen- vorbei entschieden wird, ist nicht okay".
Stephan Marek, Mitglied des Sprecherrates des Ortsvereins in Greiz, fügt hinzu. „Besonders die nicht vorhandene Ehrlichkeit und Offenheit mit der Eltern, und vor allem Schüler und Lehrer sich konfrontiert sehen, lässt uns doch sehr am Demokratieverständnis hier im Kreis zweifeln.
Des Weiteren ist es fast schon ein Skandal mit welcher Gleichgültigkeit die Politik Entscheidungen zu treffen scheint, ohne grundlegende Informationen zur Verfügung zu haben."
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Maike Roeder



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BeitragThema: Re: Nichts ist Vergessen!   Mo 24 Nov - 20:16

23.Februar 2008 /OTZ
Gleiche Lernbedingungen vor Umzug schaffen
SPD-Fraktion zu diskutiertem Schulumzug
Von Katja Grieser
Greiz. Die SPD-Fraktion des Greizer Stadtrates hat über den geplanten Standortwechsel von Lessing-Regelschule und Gymnasium Greiz diskutiert und ist sich nun einig, dass dieser Umzug nur unter bestimmten Voraussetzungen realisiert werden sollte.
So fordern die Sozialdemokraten eine Garantie dafür, dass für Regelschüler und Gymnasiasten gleich gute Bedingungen bezüglich Ausstattung der Schulen und Umfeld geschaffen werden, erläutert Fraktionschef Harald Jatho im Gespräch mit der OTZ. Sollte das Konzept umgesetzt werden, drängen die Genossen auf einen schnellstmöglichen Aus- und Umbau des Gebäudes Dr.-Scheube-Straße, und zwar unter Mitwirkung und Mitspracherecht aller Betroffenen, also Lehrer, Eltern und Schüler.
Geklärt werden müsse auch, welche Sport-Freiflächen die Lessing-Regelschüler im Falle eines Umzugs in die Scheube-Straße haben. Nach derzeitigem Kenntnisstand müssen sie zum Sportunterricht sowohl in der Halle, als auch im Freien in die Kurt-Rödel-Halle laufen.
Jatho ist allerdings sicher, dass bei enger Zusammenarbeit von Stadt Greiz und Landratsamt eine Lösung für dieses Problem gefunden werde. Ideen gebe es zwar schon, Näheres dazu wollte der Fraktionsvorsitzende jedoch nicht sagen. Das Gleiche gilt für die Parkmöglichkeiten. Auch hier sei eine Zusammenarbeit zwischen Stadt und Landratsamt ratsam, damit für die Betroffenen die bestmögliche Lösung gefunden werden kann.
Die Genossen fordern zudem, dass bei aller Diskussion um den Standortwechsel der Regelschule und des Gymnasiums sicher, gestellt sei, dass der Standort der Lessing-Grundschule auf keinen Fall zur Debatte steht. Nun hat die Stadtratsfraktion mit der Entscheidung am Dienstag im Kreistag wenig zu tun.
Da aber Gerd Grüner in Personalunion Bürgermeister von Greiz, Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion und SPD-Fraktionschef im Kreistag des Landkreises ist, sei klar, dass die Forderungen der Genossen auch an den Kreistag heran getragen werden.
Dass sich vor allem seitens der Lessing-Schule massiver Protest gegen die Art und Weise des Aufklärens über die Gründe zum geplanten Standortwechsel — eine öffentliche Stellungnahme aus dem Landratsamt dazu gibt es übrigens bis heute nicht — breit gemacht hat, hätte laut Harald Jatho vermieden werden können.
Als sehr unglücklich bezeichnet er die Informationspolitik. „Dieses Thema bedarf keiner Geheimhaltung", so Jatho abschließend.
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